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Wolfgang Ziegler und sein Teeniechor – eine einmalige Erfolgsgeschichte. Die 60 Sänger und Musiker begeisterten das Publikum in der proppenvollen Mehrzweckhalle am Samstag mit engagiert vorgetragenen Popsongs, Rockklassikern und Balladen. Bild:du

 

Turbulenzen auf rasanter Reise

60 Sänger und Musiker auf der Bühne und rund 600 total begeisterte Zuhörer in der Mehrzweckhalle: Das schafft nur der Teeniechor mit seinem Leiter Wolfgang Ziegler. Die Gäste honorieren die Leistung der Protagonisten am Schluss mit stehenden Ovationen.

Schirmitz. Die Befürchtungen des Chorleiters, dass diesmal wegen zahlreicher Feste in der Umgebung weniger Gäste kommen würden, waren angesichts des Besucherandrangs schnell zerstreut. Im Gegenteil, man musste sogar noch zusätzliche Sitzgelegenheiten heranschaffen, um alle Teeniechor-Freunde unterzubringen. Ein großer Fan fehlte heuer: Zieglers vor wenigen Tagen in Straubing verstorbener Schwiegervater. Sein Tod ging ihm sichtlich nahe. Das Ensemble sang für den Verstorbenen sein Lieblingslied, das „Bayerische Halleluja“.

Als Ehrengäste hieß der Leiter Bürgermeister Ernst Lenk, Altbürgermeister Karl Balk, Pfarrer Thomas Stohldreier und Bürgermeister Hermann Ach aus Moosbach (trotz Kirchweih) willkommen. Der Chef freute sich auch über den überwältigenden Zuspruch einheimischer und auswärtiger Anhänger.
Antonia Vogl führte wieder als routinierte und charmante Moderatorin durch das neu einstudierte Programm. Am Mischpult sorgte Gerd Schönig für optimalen Hörgenuss. „Der Teeniechor will die Zuhörer heute per Flugzeug in andere Länder andere Zeiten, ja sogar manchmal in eine andere Welt entführen“, umriss „Reiseleiterin“ Vogl die bevorstehenden Darbietungen des 12. Jahreskonzerts.

Afrika als Startpunkt
Gestartet wurde in Afrika mit dem Song „Baba Yetu“, bei dem Lorenz Gollwitzer als Solist glänzte. Beim auch nach zehn Jahren noch aktuellen Hit „Son of a Preacher Man“ übernahm Tine Steinhauser den Solopart von Dusty Springfield. Eine Zeitreise in zwei verschiedene Welten unternahm der Chor mit den Songs „Sound of Silence“ und „Pompeii“. Mit „Testify to Love“ erklang eine Hymne auf die Liebe und mit „Sch´bum“ eine deutsche Coverversion der „Spider-Murphy-Gang“.

Beim bekannten Oldie „Rama-Langa-Ding-Dong“ klatschten die Zuhörer eifrig mit. Dagegen konnten sie beim deutschen Hit „Junimond“ die Augen zumachen und träumen. Kurz vor der Pause hatten die „Fluggäste“ noch Turbulenzen zu überstehen, als die Sänger sie bei einem Medley der „Beach Boys“ mit auf einen Trip durch ganz Amerika nahmen. Danach hatten sie sich eine Verpflegung des Bordpersonals mit Zwiebelkuchen und Getränken redlich verdient.

Auch im zweiten Teil boten die Künstler großartige Rock- und Popmusik. Herausragend dabei war der Solo-Auftritt von Steinhauser mit dem spontan ausgesuchten Lied „Let it go“ von James Bay, vorbildlich begleitet von Florian Bösl auf der E-Gitarre. Für den Vortrag gab es enthusiastischen Beifall. Bei weiteren Klassikern ernteten auch Michael und Thomas Ziegler sowie Stefan Schneidhuber und Ida Ederer als Solisten verdienten Applaus. Das Schlusslied der Teenies lautete vielsagend „So soll es bleiben“. Als Zugaben offerierten Chor und Musiker ein Rock´n ´Roll-Medley sowie den Song „Gospel Time“.

Ziegler gratulierte auch noch seiner Sängerin Lisa-Marie Moll zum 17. Geburtstag und stellte die Bandmitglieder Bösl (Gitarre), Werner Riedl (Schlagzeug) und Jenny Meincke (Piano) vor. Sieglinde Ziegler fungierte als deren Assistentin. Ein großes Lob zollte der Chorleiter seinen Freunden von der Verpflegungs-Crew.

„Ein Hoch auf dich“
Einen besonderen Gag hatten sich die Sänger am Schluss ausgedacht, als sie den Hit von Andreas Burani „Ein Hoch auf uns“ umwandelten in „Ein Hoch auf dich – auf unseren Wolfgang“. Zwei Sängerinnen überreichten im Namen aller Chormitglieder als Dank an das Ehepaar Ziegler Blumen und symbolisch einen kleinen grünen Kaktus mit Gutschein für einen Besuch des Konzerts Der „Comedian Harmonists“ in Berlin. Blumen und Präsente gab es auch für die Instrumentalisten.

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Von Halleluja bis Bon Jovi

Chorleiter Wolfgang Ziegler animierte seine 62 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu Höchstleistungen. Selbst ohne Blick in die Notenhefte boten sie Popsongs auf hohemNiveau. Bilder: du

Chorleiter Wolfgang Ziegler animierte seine 62 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu Höchstleistungen. Selbst ohne Blick in die Notenhefte boten sie Popsongs auf hohem Niveau. Bilder: du

„Die Hütte ist voll“, verkündete Chorleiter Wolfgang Ziegler mit Stolz. In der Tat war die Mehrzweckhalle am Samstag zum Jahreskonzert des Teeniechors mit annähernd 600 Besuchern restlos gefüllt.

Sogar ein Fanbus aus Schierling war angereist. Dort hatte der Chor im Frühjahr ein Konzert gegeben. Ziegler freute sich auch über eine starke Abordnung aus Moosbach mit Bürgermeister Hermann Ach an der Spitze. Natürlich war auch die örtliche Prominenz vertreten.

Zum Start in die neue Saison präsentierte das Ensemble ein mit zahlreichen neuen Songs einstudiertes Programm, von dem die Zuhörer begeistert waren. Ziegler gab zu, dass die Arbeit mit den Teenies immer schwieriger werde. In seiner Truppe habe er viele Studenten, die unter der Woche in ganz Bayern, von Würzburg bis München, verstreut seien. „Die Proben konzentrierten sich daher auf die Wochenenden.“

Man habe oft über vier Stunden an einem Abend für das neue Programm geübt. Dazu seien noch die stressigen Fernsehaufnahmen für den Bayerischen Rundfunk gekommen. Der Chef zollte seiner Frau Sieglinde für die Unterstützung und allen Sängern und Musikern für die großartige Einstellung und Mitarbeit ein Sonderlob.

Vom Pfarrer bis zur Ordensfrau und vom Bürgermeister bis zur Schulleiterin waren die Zuhörer von den Darbietungen des Teeniechors restlos begeistert und spendeten im Stehen lang anhaltenden Schlussbeifall.

Vom Pfarrer bis zur Ordensfrau und vom Bürgermeister bis zur Schulleiterin waren die Zuhörer von den Darbietungen des Teeniechors restlos begeistert und spendeten im Stehen lang anhaltenden Schlussbeifall.

Auftakt zum Träumen
Antonia Vogl führte wieder als routinierte und charmante Moderatorin durch den Abend. Am Mischpult sorgte Gerd Schönig für optimalen Hörgenuss. Zum Auftakt ließ das 62 Akteure umfassende Ensemble mit „Empire State of Mind“ einen Song von Alicia Keys erklingen. Danach wurden die Zuhörer aufgefordert, die Augen zu schließen, um das Kirchenlied „Dominus lux mea“ (Der Herr ist mein Licht) träumerisch zu genießen.

Dann bot der Chor seine zwei vom BR aufgenommenen Lieder „Glory to God almighty“ und „September“. Ein klassischer Protestsong stand sodann mit dem ausdrucksstark vorgetragenen „Blowing in the Wind“ von Bob Dylan und anschließend der Jackie- Wilson-Hit „Higher and higher“ auf dem Programm.

Vor der 20-Minuten-Pause, in der sich die Besucher mit Zwiebelkuchen, Brezen und Getränken stärken konnten, überraschte Ziegler mit seiner Truppe noch mit einem „Bayerischen Hallelujah“ und einem Medley von Bon-Jovi-Hits, wofür es starken Applaus gab.

Im zweiten Teil der reichhaltigen Angebotspalette standen starke Sololeistungen im Blickpunkt, etwa von Johannes Brem und Tine Steinhauser bei dem Song „Wake me up“ oder von Lisa-Marie Moll beim Peter-Maffay- Stück „Ich wollte nie erwachsen sein“. Dann hatte Chorleiter Ziegler eine schöpferische Pause, als Steinhauser in ihrer unnachahmlichen Art die große Pop-Ballade „Footprins in the Sand“ zum Besten gab.

Starken Anklang fand beim Publikum natürlich eine Huldigung an den King of Pop Michael Jackson, von dem mit „Man in the Mirror“ einer seiner größten Hits spitzenmäßig dargeboten wurde. Mit „Thinking Out Loud“ erinnerte die Gruppe an die Hochzeit ihrer Sängerin Linda.

Königlicher Hit
Dann hörten die Besucher den schon lange erwarteten Titel „Jetzt ist Sommer“ von der Gruppe „Schlaumeier“, besser bekannt als die „Wise guys“. Den Refrain „Sommer ist wenn man trotzdem lacht“ sangen die Zuhörer mit. Auch beim „Ho – Hey“ von den Lumineers spielten sie mit. Mit „Haven’t met you yet“ und „Don’t stop me now“ verabschiedeten sich Sänger und Musiker vomPublikum, das stehend lang anhaltenden Beifall spendete. Als Zugabe sang der Chor „Auf uns“.

Danke

Drei Sängerinnen dankten Wolfgang Ziegler und Ehefrau Sieglinde, die Querflöte spielt, sowie Jenny Spitzner (Piano), Werner Riedl (Schlagzeug) und E-Gitarrist Florian Bösl (hinten, von links) mit Geschenken.

Drei Sängerinnen dankten Wolfgang Ziegler und Ehefrau Sieglinde, die Querflöte spielt, sowie Jenny Spitzner (Piano), Werner Riedl (Schlagzeug) und E-Gitarrist Florian Bösl (hinten, von links) mit Geschenken.

Der Teeniechor sang dem Ehepaar Ziegler und den Bandmitgliedern ein Danklied mit dem Titel „Merci, dass es euch gibt“. Der Text der ersten beiden Strophen stammt vonTine Steinhauser: „Wir sind die Melodie, anstatt der Tagesschau. Wir sind der rote Klecks in eurem Grau. Wir sagen mit dem letzten Lied: Merci, dass es euch gibt. Ihr seid der Grund warum wir hier alljährlich steh’n, ganz treue Fans seid ihr, auch neu anzuseh’n. Von überall kommt ein Dank mit diesem Lied: Merci, dass es euch gibt.“

Quelle: Der neue Tag

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10. Jahreskonzert - Teeniechor Schirmitz

Teeniechor begeistert beim 10. Jahreskonzert 550 Besucher in der Mehrzweckhalle

Schirmitz. (du) „Der Teeniechor wird immer besser und die Fangemeinde immer größer“, bestätigten viele Gäste, die am Samstag zum 10. Jahreskonzert der 70 Sänger und Musiker in die Mehrzweckhalle gekommen waren. Rund 550 Zuhörer füllten die Halle. Da nicht mehr Stühle zur Verfügung standen, verfolgten nicht wenige den Auftritt im Stehen. Bis aus Niederbayern waren die Fans angereist. Ein glänzend aufgelegter Chorleiter Wolfgang Ziegler freute sich über den überwältigenden Zuspruch und war davon angetan, dass sich das Publikum aus Interessenten im Alter von 10 bis 80 Jahren zusammensetzte. Ziegler präsentierte mit seinem Chor und den fünf Musikern ein mit zahlreichen neuen Songs einstudiertes Programm, von dem alle begeistert waren. 15 Sänger waren schon beim ersten Live-Konzert vor 10 Jahren dabei. Höhepunkte des zweieinhalbstündigen Konzerts waren ein Medley von Liedern der schwedischen Pop-Gruppe Abba, das Solo von Sängerin Tine Steinhauser „Dear Mister President“ von Pink oder auch der Schmachtfetzen „The greatest love of all“ von Whitney Houston. Das Ensemble dankte zum Schluss Ziegler mit dem für den Chorleiter umgedichteten Song „Für immer Teenies“ nach dem Lied von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Die Zuhörer belohnten Chor und Band mit stehenden Ovationen. Bericht folgt. Bild: du

Quelle: Der neue Tag

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Über 500 Besucher feiern Teeniechor beim Jahreskonzert in Mehrzweckhalle

Teeniechor Schirmitz Jahreskonzert 2013

Zum krönenden Abschluss des Jahreskonzerts erklang als letzte Zugabe „An Tagen wie diesen“ von den „Toten Hosen“. Dem großartigen Konzert folgte die ebenso großartige gute Tat auf dem Fuß: Auf Anregung von Chorleiter Wolfgang Ziegler spendeten die Besucher beim Verlassen der Halle 2600 Euro. Das Geld bekommt Teenie-Chorsänger Matthias, der seit einem Radunfall querschnittsgelähmt ist und mit seinem Rollstuhl auf einem extra gebauten Podest in der hintersten Reihe mitsang.

Schirmitz. (du) „Applaus, Applaus“, das neueste Lied der bayerischen Band „Sportfreunde Stiller“, war einer der aktuellen Songs. Doch an „Tagen wie diesen“, nämlich am Samstag, bebte buchstäblich die Mehrzweckhalle, als der mittlerweile auf rund 70 Sänger und Musiker angewachsene Teeniechor unter der Leitung von Wolfgang Ziegler mit seinem neuen Programm „Das Beste“ gab.

Weit über 500 begeisterte Besucher feierten die Teenies für hervorragenden Leistungen mit Beifallsstürmen und am Schluss sogar mit stehenden Ovationen. Trotz Konkurrenzveranstaltungen in der Umgebung war die Halle sogar im letzten Winkel mit Zuhörern besetzt. Die Wertschätzung für das Ensemble macht ein Beispiel deutlich: Pfarrer Thomas Stohldreier war nach dem Abpfiff des 3:0-Sieges des FC Bayern gegen Augsburg aus der Allianz-Arena fast ein wenig zu schnell mit dem Auto nach Hause gefahren, um pünktlich um 19 Uhr zum Konzertbeginn da zu sein.

Charmante Moderation
„Sie dürfen sich heute über eine bunte Mischung aus vielen großen Hits der letzten Jahrzehnte, zeitlosen Balladen, aktuellen Songs und auch deutschsprachigen Liedern freuen,“ erklärte Antonia Vogl dem Publikum. Charmant und informativ führte sie durch das Programm.

Schon der Einstieg mit „Time after time“ war etwas Besonderes. Die nächsten zwei Lieder, „Glory to god almighty“ und „Ave Maria“, zeigten, dass der Teeniechor seinen Ursprung als Jugendchor in der Pfarrgemeinde hat. Das Arrangement für das ruhige „Ave Maria“ stammte von Chorleiter Ziegler. Bei „Some nights“ präsentierte der Chor seine Nachwuchs-Solistin Katharina Binner und bei „Someone like you“ unterstützten die Sänger ihre bewährte Solistin Tine Steinhauser. Nach dem Oldie „California Dreamin“ von Mamas & Papas verabschiedete sich die Truppe in den roten Poloshirts mit dem Partyhit „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez in die Pause. Eltern verkauften Zwiebelkuchen, Brezen und Getränke.

20 Minuten später ertönte der Titelsong des inzwischen 23. James- Bond-Films „Skyfall“, dann briliierte Steinhauser mit dem Solo „Turning Tables“. Es folgten „Your Song“ von Elton John und „Get on your Feet“ von Gloria Estefan sowie „Applaus, Applaus“, ehe die Sänger ihrem junggebliebenen Leiter den Oldie „Sir Duke“ in Erinnerung an seine Jugendzeit widmete.

Ziegler hatte danach ein dickes Lob für die Akteure parat und hob besonders die Leistungen von Jenny Spitzner und Clara Zanon an den Pianos, von Florian Bösl an der E-Gitarre, von Werner Riedl am Schlagzeug sowie Ehefrau Sieglinde mit der Querflöte heraus. Letztere lobte er auch für die große Unterstützung bei der sechswöchigen Probenarbeit. Anerkennung zollte Ziegler ferner Tontechniker Gerd Schönig und Moderatorin Antonia Vogl.

Wolfgang ist ein Schatz
Die folgende Darbietung war eine einzige Hommage des Chors an seinen Leiter. Den Text aus dem Lied „Das Beste“ dichteten sie humorvoll um in die Sätze „Wir haben einen Schatz gefunden und das ist unser Wolfgang“, „Du bist das Beste, was uns je passiert ist“ und „Es ist schön, dass es Dich gibt“. Ziegler antwortete gerührt: „Ich bin auch dankbar und froh, dass es euch gibt, ich bleibe frisch, weil ich unter jungen Leuten bin.“

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Quelle: Der Neue Tag

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Schirmitzer Mehrzweckhalle bebt

Über 500 Besucher beim Jahreskonzert


Schirmitz. (du) „Wir sind überwältigt. Ein Wahnsinn“, stellte Chorleiter Wolfgang Ziegler fest. Ungläubig blickte er am Samstagabend zu Beginn des Jahreskonzerts des Teeniechors vom Dirigentenpult aus in die mit über 500 Besuchern proppenvolle Mehrzweckhalle. Sie war bis in den letzten Winkel mit Zuhörern besetzt.
Sogar auf den Garderobenständern aus den Umkleiden nahmen die Fans des Ensembles Platz. Andere quetschten sich mit der Jacke in der Hand stehend in ein Eck, um zuhören zu können.
„Die Arbeit mit den 60 Sängern und fünf Instrumentalisten macht mir unheimlich viel Spaß“, bekannte der Chorleiter am Ende des zweistündigen neuen Programms, durch das Antonia Vogl führte. Die Zuhörer anerkannten das große Engagement Zieglers und die überragenden Leistungen seiner Truppe. Mit heftigem Fußgetrampel auf den bebenden Mehrzweckhallenboden und anhaltendem Beifall erklatschten sie sich zwei Zugaben.
Am Schluss dankte das Publikum mit stehenden Ovationen. „Wir können es uns inzwischen sogar leisten, einen Gitarristen aus Schottland zu unserem Konzert einzufliegen“, scherzte Ziegler. Tatsächlich hatte Florian Bösl sein Auslandsstudium in Edinburgh unterbrochen und flog für zwei Tage nach Hause.
Schon der Einstieg ins Programm war besonders. Der Chor bot eine fast zehnminütige Version des Stücks „Kayama“ aus Karl Jenkins Werk „Songs of Sanctuary“. Etwas rockiger ging es mit „Jesus is my rock“ weiter. Beim andächtigen „Dominus lux mea“ war es mucksmäuschenstill im Saal. Mit „Children of peace“ präsentierten die jungen Sänger eines ihrer fünf Lieblingslieder. „I say a little prayer for you“ und „Shout“ waren zwei bekannte Filmmelodien, die der Chor interpretierte. Beim letztgenannten Kultsong aus „Sister Act“ übernahm Tine Steinhauser gekonnt den Part von Whoopi Goldberg.
Mit „Solang man Träume noch leben kann“ von der „Münchner Freiheit“, „Big yellow taxi“, „Coming home“ und dem Lied „Dir gehört mein Herz“ aus dem Musical „Tarzan“ leiteten die Teenies zum Höhepunkt vor der Pause über, dem Medley der Band „Queen“. Mit großer Energie sangen sie Hymnen wie „Bohemian Rhapsody“, „We are the Champions“ und „We will rock you“.
Nach der kleinen schöpferischen Erholung, in der Eltern Zwiebelkuchen, Brezen und Getränke an die Besucher verkauften, wurden Erinnerungen an die Fußball-WM in Südafrika wach: Der Chor interpretierte „Waka Waka“, um gleich darauf vielen Zuhörern mit dem Lied „September“ ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Generationen Weidener Tanzschüler haben dazu den Chacha-cha gelernt. Das Liebeslied von Robbie Williams „She’s the one“ lud zum Träumen ein. Begeisterungsstürme löste Tine Steinhauser aus. Sie sang von Christina Aguilera „Heart“, und jeder Zuschauer im Saal wunderte sich wohl, wie die ausgesprochen zierliche Solistin eine Stimmvolumen wie Aretha Franklin aus sich herausholt. Mit „It’s raining men“ ging es schwungvoll weiter, gefolgt vom erfolgreichen Titel „Das Beste“ von der Band „Silbermond“. Das bekannte Lied „Moviestar“ aus den 70er Jahren und der Rocksong „Proud Mary“ der Sängerin Tina Turner beendeten das Programm.
Natürlich forderte das begeisterte Publikum Zugaben. Mit „Africa“ und Tubaklängen zu „Fürstenfeld“ klang der Abend heiter aus. Ziegler dankte Gerhard Schönig und Thomas Steinhilber für die Mischung von Licht und Ton und stellte die Leistungen von Werner Riedl am Schlagzeug, von Florian Bösl an der E-Gitarre, von Jenny Spitzner und Theresa Frischholz an den Pianos sowie von Sieglinde Ziegler mit der Querflöte heraus.
Ein dickes Lob galt seiner Sängertruppe. Diese revanchierte sich. Steinhauser ließ im Auftrag des Chores an die Musiker Süßes und an das Ehepaar Ziegler Blumen und einen Koffer überreichen. Gefüllt war letzterer übrigens mit Baldrian, damit der Chorleiter vor dem nächsten Konzert hoffentlich ruhiger schlafen kann. „Kommt’s alle wieder, dann muss er sich nächstes Jahr keine Sorgen machen, dass die Halle voll wird“, scherzte Steinhauser.

Quelle: Der Neue Tag

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Jahreskonzert 2011

Jahreskonzert der 65 Sänger und  Musiker findet mit 500  Zuhörern überwältigende Resonanz

Schirmitz. (du) „Wir sind  überwältigt.“ Mit diesem kurzen Satz brachte es Chorleiter Wolfgang Ziegler auf den Punkte, als er am Samstagabend rund 500 Besucher in der Mehrzweckhalle willkommen hieß. Die zunächst 350 aufgestellten Stühle reichten bei weitem nicht aus.
Mit den 60 Teenies und fünf Instrumentalisten hatte er ein komplett neues Programm einstudiert. „DerTeenie-Chor ist für mich wie ein Jungbrunnen. Die Arbeit mit den 13 bis 23 Jahre alten Burschen und Mädchen macht mir unheimlich viel Spaß“, bekannte der Leiter am Ende. Die Zuhörer anerkannten das große Engagement  Zieglers und die überragenden Leistungen seiner Truppe beidem zweieinhalbstündigen Auftritt mit stehenden Ovationen.
Alexandra Lewerenz führte durch den Abend. Mit „Adiemus“stimmten Sänger und Musiker, begleitet von professionellen Lichteffekten, auf den besinnlich-religiösen ersten Teil ein. Nach zwei Gospelstücken setzten sie mit dem „Ave Maria“ von Giulio Caccini den ersten Glanzpunkt. Ein weiterer Lobpreis auf die Gottesmutter war das „Hail Holy Queen“, bekannt durch den Film „Sister Act“. Der Teenie-Chor präsentierte dabei eine neue Fassung für Gospel-Chöre.
Stürmischen Applaus erntete das Ensemble für das Musical-Medley mit Songs aus „Jesus Christ Superstar“, „Dont’ cry for me Argentina“. „Memory“ und „Phantom der Oper“.
Solistische Meisterleistung
Nach einer Pause, in der Eltern Zwiebelkuchen und Getränke verkauften, wurden die Darbietungen unter anderem mit den Songs „Orinoco Flow“, „Viva la Vida“, „Fields of Gold“ und „True Colours“ fortgesetzt. Das einzige deutsche Lied in der Versiondes Teenie-Chors beklatschten die Zuhörer beim „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Disney-Film „Das Dschungelbuch“. Eine solistische Meisterleistung, die tosenden Beifall auslöste, vollbrachte Tine Steinhauser mit dem ausdrucksstark vorgetragenen Beziehungslied „Someone like you“.
In die Zeit der 70er Jahre wurdendie Zuhörer mit einem Zusammenschnitt der besten Stücke von den „Bee Gee’s“ zurückversetzt. Bei „Africa“ von der Rockband „Toto“ imitierten die Sänger mit Händen und Füßen Regentropfen und Donnergrollen. Am Ende sangen sie „Time to say Goodbye“. „Son of a preacher man“ war eine der beiden umjubelten Zugaben.
Chorleiter Ziegler stellte am Schluss neben dem Chor auch die Leistungen von Werner Riedl am Schlagzeug, von Jakob Rom an der Gitarre, von Jenny Spitzner und Theresa Frischholz an Keyboard und Piano sowie Ehefrau Sieglinde mit der Querflöte hervor. Außerdem dankte er Gerhard Schönig und Thomas Steinhilber für die Mischung von Licht und Ton sowie allen Helfern.
Dank der Sänger
„Du hast mit uns und für uns gekämpft“, dankte Solistin Steinhauser als Sprecherin des Chors den Einsatz von Ziegler. Sie überreichte zusammen mit Elena Krichenbauer an das Ehepaar Ziegler einen Blumenstrauß und einen Gutschein für einen Aufenthalt in der Therme Fichtelberg.

Stimmen zum Konzert:
Bürgermeister Karl Balk sprach von einem „Gänsehaut-Feeling“ und lobte die gute Weiterentwicklung des Chores. Für Pfarrer Thomas Stohldreier waren besonders Harmonie und Zusammenspiel von Sängern und Musikern überragend.„Der Sound war ganz toll.“ Schulleiterin Renate Weiß nannte ebenfalls die gute Abstimmung im gesamten Ensemble phantastisch und lobte das große Engagement von Chorleiter Ziegler. Sabine und Markus Prößl aus Weiden zeigten sich begeistert. „Die Melodien aus Sister Act hat der Teenie-Chor schöner gesungen als die Akteure im Film von 1992.“ Wolfgang Ziegler zeigte sich überrascht von der guten Akustik in der Mehrzweckhalle. Sie sei der richtige Veranstaltungsort für das überwiegend „weltliche Programm“. Er kündigte aber bald auch Auftritte des Teenie-Chors bei Gottesdiensten in der Pfarrkirche an. Weitere Gastspiele seien am „Schafferhof“, in Vohenstrauß und Weiherhammer geplant. (du)

Quelle: Der Neue Tag

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