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Teeniechor begeistert das Publikum in der Stadtpfarrkirche Nabburg

Nabburg. Zum Autftakt der Nabburger Kirchenkonzerte war heuer der Teeniechor aus Schirmitz zu Gast. Auf eine bunte Mischung aus vielen großen Hits der letzten Jahrzehnte, zeitlosen Balladen, religiösen Liedern und aktuellen Songs durften sich die Zuhörer in der gut gefüllten Stadtpfarrkirche freuen.
Nach dem sphärisch einleitenden „Adiemus“ des walisischen Komponisten Karl Jenkins führte Antonia Vogl souverän durch das Programm. Mit „Glory to God almighty“ war der Teeniechor bereits im Fernsehn zu erleben. Die Live-Darbietung war aber nicht minder überzeugend.
Geistliche Lieder gehörten schon immer zum Repertoire des Jugendchores aus der Pfarrei Schirmitz, der noch regelmäßig Gottesdienste und Kirchenkonzerte gestaltet. So wurden das Publikum mit den Titeln „Blessed holy Jesus“, „Order my steps“ und „In your arms“ zu den Ursprüngen des Chores genommen.
Nach „Higher and higher“ von Jackie Wilson erklang das Giulio Caccini zugeschriebene „Ave Maria“ von Vladimir Vavilov in einer Bearbeitung des Chorleiters Wolfgang Ziegler. Mit „Ich lobe meinen Gott“ dem eingedeutschten Song „The Rose“ und einer herrlichen Chorversion zu Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ präsentierten die Teenies deutschsprachige Stücke, teils von der ersten Stunde des Chores.
Auf englisch dagegen ging es weiter mit einer modernen Interpretation des „Salve Regina“ aus dem Film „Sister Act“: „“Hail holy queen“ gefolgt von „Lean on me“ mit Ida Ederer, Lisa-Marie Moll und Maximilian Janner als Solisten. Nach dem der Gospel „Operator“ die Telefonverbindung zu Jesus hergestellt hatte, folgte mit „Shout“ noch ein Titel aus „Sister Act“. Tine Steinhauser brillierte – wie auch sonst an diesem Abend – in ihrer Solorolle als Whoopie Goldberg.
In der bayerischen Fassung von Leonard Cohens „Hallelujah“ konnten noch einmal heimatliche Gefühle aufkomen, bevor Lorenz Gollwitzer mit afrikanischem Chor-Hintergrund das Vater unser auf Suaheli interpretierte. „Children of peace“ und „Africa“ waren dann auch die Schlussstücke im Programm. Mit Jenny Spitzner am Piano, Sieglinde Ziegler (Querflöte), Flörian Bösl (Gitarre) und Werner Riedl (Schlagzeug) zeigte sich der Chor nicht nur stimmlich, sondern auch instrumental gut aufgestellt und erntete stehenden Applaus vom begeisterten Publikum. Das ließ die musikalischen Gäste aus Schirmitz denn auch nur mit zwei Zugaben den Abschied nehmen. Der ein oder andere Ohrwurm wird danach bei so manchem sicher noch weiter geklungen sein.

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Wolfgang Ziegler und sein Teeniechor – eine einmalige Erfolgsgeschichte. Die 60 Sänger und Musiker begeisterten das Publikum in der proppenvollen Mehrzweckhalle am Samstag mit engagiert vorgetragenen Popsongs, Rockklassikern und Balladen. Bild:du

 

Turbulenzen auf rasanter Reise

60 Sänger und Musiker auf der Bühne und rund 600 total begeisterte Zuhörer in der Mehrzweckhalle: Das schafft nur der Teeniechor mit seinem Leiter Wolfgang Ziegler. Die Gäste honorieren die Leistung der Protagonisten am Schluss mit stehenden Ovationen.

Schirmitz. Die Befürchtungen des Chorleiters, dass diesmal wegen zahlreicher Feste in der Umgebung weniger Gäste kommen würden, waren angesichts des Besucherandrangs schnell zerstreut. Im Gegenteil, man musste sogar noch zusätzliche Sitzgelegenheiten heranschaffen, um alle Teeniechor-Freunde unterzubringen. Ein großer Fan fehlte heuer: Zieglers vor wenigen Tagen in Straubing verstorbener Schwiegervater. Sein Tod ging ihm sichtlich nahe. Das Ensemble sang für den Verstorbenen sein Lieblingslied, das „Bayerische Halleluja“.

Als Ehrengäste hieß der Leiter Bürgermeister Ernst Lenk, Altbürgermeister Karl Balk, Pfarrer Thomas Stohldreier und Bürgermeister Hermann Ach aus Moosbach (trotz Kirchweih) willkommen. Der Chef freute sich auch über den überwältigenden Zuspruch einheimischer und auswärtiger Anhänger.
Antonia Vogl führte wieder als routinierte und charmante Moderatorin durch das neu einstudierte Programm. Am Mischpult sorgte Gerd Schönig für optimalen Hörgenuss. „Der Teeniechor will die Zuhörer heute per Flugzeug in andere Länder andere Zeiten, ja sogar manchmal in eine andere Welt entführen“, umriss „Reiseleiterin“ Vogl die bevorstehenden Darbietungen des 12. Jahreskonzerts.

Afrika als Startpunkt
Gestartet wurde in Afrika mit dem Song „Baba Yetu“, bei dem Lorenz Gollwitzer als Solist glänzte. Beim auch nach zehn Jahren noch aktuellen Hit „Son of a Preacher Man“ übernahm Tine Steinhauser den Solopart von Dusty Springfield. Eine Zeitreise in zwei verschiedene Welten unternahm der Chor mit den Songs „Sound of Silence“ und „Pompeii“. Mit „Testify to Love“ erklang eine Hymne auf die Liebe und mit „Sch´bum“ eine deutsche Coverversion der „Spider-Murphy-Gang“.

Beim bekannten Oldie „Rama-Langa-Ding-Dong“ klatschten die Zuhörer eifrig mit. Dagegen konnten sie beim deutschen Hit „Junimond“ die Augen zumachen und träumen. Kurz vor der Pause hatten die „Fluggäste“ noch Turbulenzen zu überstehen, als die Sänger sie bei einem Medley der „Beach Boys“ mit auf einen Trip durch ganz Amerika nahmen. Danach hatten sie sich eine Verpflegung des Bordpersonals mit Zwiebelkuchen und Getränken redlich verdient.

Auch im zweiten Teil boten die Künstler großartige Rock- und Popmusik. Herausragend dabei war der Solo-Auftritt von Steinhauser mit dem spontan ausgesuchten Lied „Let it go“ von James Bay, vorbildlich begleitet von Florian Bösl auf der E-Gitarre. Für den Vortrag gab es enthusiastischen Beifall. Bei weiteren Klassikern ernteten auch Michael und Thomas Ziegler sowie Stefan Schneidhuber und Ida Ederer als Solisten verdienten Applaus. Das Schlusslied der Teenies lautete vielsagend „So soll es bleiben“. Als Zugaben offerierten Chor und Musiker ein Rock´n ´Roll-Medley sowie den Song „Gospel Time“.

Ziegler gratulierte auch noch seiner Sängerin Lisa-Marie Moll zum 17. Geburtstag und stellte die Bandmitglieder Bösl (Gitarre), Werner Riedl (Schlagzeug) und Jenny Meincke (Piano) vor. Sieglinde Ziegler fungierte als deren Assistentin. Ein großes Lob zollte der Chorleiter seinen Freunden von der Verpflegungs-Crew.

„Ein Hoch auf dich“
Einen besonderen Gag hatten sich die Sänger am Schluss ausgedacht, als sie den Hit von Andreas Burani „Ein Hoch auf uns“ umwandelten in „Ein Hoch auf dich – auf unseren Wolfgang“. Zwei Sängerinnen überreichten im Namen aller Chormitglieder als Dank an das Ehepaar Ziegler Blumen und symbolisch einen kleinen grünen Kaktus mit Gutschein für einen Besuch des Konzerts Der „Comedian Harmonists“ in Berlin. Blumen und Präsente gab es auch für die Instrumentalisten.

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Am 17.07.2016 fuhr der Teeniechor Schirmitz auf die Luisenburg und schaute sich das Musical „Cats“ an.

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Viele der Schirmitzer Teenies sind inzwischen junge Erwachsene, die auf eine behütete Kindheit zurückblicken. In Weiherhammer sangen sie für Kinder in Laos, die weniger gute Startchancen hatten.

Viele der Schirmitzer Teenies sind inzwischen junge Erwachsene, die auf eine behütete Kindheit zurückblicken. In Weiherhammer sangen sie für Kinder in Laos, die weniger gute Startchancen hatten.

Im Einklang

„Higher and higher“: Der Teeniechor Schirmitz ersang 3700 Euro für die Stiftung „Engel für Kinder“. Aber nicht nur wegen des wohltätigen Hintergrunds war der Auftritt im Innovision-Center ein Genuss.

Weiherhammer. (sei) Der Chor unterstützt das Hilfswerk für laotische Kinder bereits seit neun Jahren. BHSChef Lars Engel zog am Sonntag eine Parallele zwischen der Familienstiftung und ChorleiterWolfgang Ziegler. Beide begleiten die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in ihrem Umfeld. Die Familie Engel revanchierte sich für das Benefizkonzert mit einer Zuwendung an den Teeniechor über ebenfalls 3700 Euro.

Vor rund 600 Zuhörern führte Antonia Vogl charmant durchs Programm. Von Oldies bis zu aktuellen Hits, von Rock bis Gospel war alles dabei. Los ging’s mit „State of mind“, einer Hymne an NewYork. Mit „Glory to God almighty“ war der Chor schon im Bayerischen Fernsehen zu sehen.

Ein unverwüstlicher Protestsong-Klassiker bleibt „Blowing in the Wind“. Hierbei begleitete zuerst nur die Gitarre das Ensemble, danach setzten noch Piano und Schlagzeug ein. Bei „Higher and higher“ stieg auch die Stimmung des Konzertpublikums und beim „Bayerischen Hallalujah“ gab es erste Begeisterungspfiffe. Earth, Wind & Fires „September“ hatte ein Revival im Film „Ziemlich beste Freunde“ erlebt, wie Vogl erzählte.

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„Beautiful day“ erzählte davon, wie schön das Leben sein kann, auch wenn man alles verloren hat. Während des Konzertes liefen Bilder von den von der Stiftung gebauten Schulen in Laos hinter dem Chor ab, und genau bei diesem Lied strahlten die Kinder von der Leinwand, als ob sie wüssten, dass nun gerade für sie gesungen wird.

Erstmal konnten 40 junge Menschen in der führenden Berufsschule für Technik in Laos ausgebildet werden. Lars Engel

Erstmal konnten 40 junge Menschen in der führenden Berufsschule für Technik in Laos ausgebildet werden.
Lars Engel

In einer eigenen Version des Teeniechores erklang „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Musical „Tabaluga“ mit Solo von Lisa-Marie Moll. Michael Jackson kam mit „Man in the Mirror“ zu Ehren. „Show me heaven“ forderte Tine Steinhauser als eingängige Pop-Ballade. Hierbei hieß es zurücklehnen, Augen schließen und genießen – auch für den Chorleiter.

Hochzeitsglocken
Für eine harmonische Einheit mit den Sängern sorgte die Band mit Jenny Meinke am Piano, Sieglinde Ziegler an der Querflöte, Gittarist Flo Bösl und Werner Riedel am Schlagzeug. Weitere Solisten waren Michael Ziegler und Johannes Brehm.

Chorleiter Ziegler wies darauf hin, dass der Chor demnächst einige Auftritte in eigener Sache hat. Im Chor hat sich ein zukünftiges Ehepaar gefunden und auch Flo Bösl heiratet demnächst.

Quelle: Der Neue Tag

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Teeniechor Solistin Tine Steinhauser in MantelMantel. (sei)  Über eine volle katholische Pfarrkirche konnte sich Chorleiter Wolfgang Ziegler mit seinem Teeniechor aus Schirmitz am Sonntag, den 17. Januar in Mantel freuen. Durch das Programm führte Antonia Vogl. Die Manteler haben vielleicht einen bald ganz berühmten Chor erlebt, denn das erste Stück: „Glory to God almighty“ und die spätere Zugabe „September“ wurden vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen und werden am 14. Februar um 16 Uhr im Fernsehen gesendet. Gut möglich dass die Teenies dann TV-Stars werden.  Die folgenden Lieder „Blessed holy Jesus“, „Order my steps“ und „In your arms“ führten zurück auf die Ursprünge des Chores als Jugendchor der Pfarrgemeinde Schirmitz. Geistliche Lieder gehören zum ständigen Repertoire des Chores und werden jedes Jahr bei Gestaltung von Gottesdiensten gepflegt. „Higher and higher“  (höher und höher) stieg auch die Stimmung des Chores und des von Anfang an begeisterten Publikums mit dem Song. Am Sonntag waren auch deutschsprachige Lieder im Programm. Gut gefiel „die Rose“, wo es nur eine instrumentale Einleitung durch die Band gab und der Chor das Stück dann a capella zu Gehör brachte. Das Lied enthält einige Lebensweisheiten, unter anderem auch: „Und wer sein Leben lang immer Angst hat vor dem Sterben,  fängt nie zu Leben an. „Von guten Mächten“ wurde bereits über 70mal vertont und von den Schirmitzern neu interpretiert. Sehr lebendig und in  Spanisch, Englisch und Deutsch intonierte der Chor dann „Santo“, ein argentinisches Volkslied. An den „Kultfilm Sister Act“ erinnerte das Lied „Hail holy queen“ Beim nächsten Gospel  „Lean on me“ traten dann Lisa-Marie und Katharina als Solistinnen in Aktion, unterstützt vom männlichen Sängerkollegen Johannes Brem. Eine Verbindung mit Jesus sollte „Operator“ herstellen. Als klassischen Protestsong bezeichnete Moderatorin Vogl „Blowing in the Wind“. Dann folgte „Sister Act Teil 2“ mit „Shout“. Hier vertrat Solistin Tine Steinhauser Whoopie Goldberg sehr meisterlich. Meisterlich im Sinne der fantastischen Stimme. Vom äußerlichen her ist zwischen der zierlichen Tine und der fülligen Whoopie ein Riesenunterschied. Reizvoll war das Spiel zwischen Solistin und den einzelnen Stimmgruppen. Das Stück kam absolut spritzig und locker rüber, aber es erforderte vom Dirigenten Wolfgang Ziegler und dem Chor volle Aufmerksamkeit, damit die verschiedenen Einsätze wie aus der Pistole geschossen kamen.  Persönliche Gefühle von Alicia Keys über New York kommen im Lied: „Empire State of mind“ zum Ausdruck. „Thinking out loud“ war ein Song, den der Chor der eigenen Sängerin Linda als Überraschung bei der Hochzeit gesungen hat.  Eine sehr einschmeichelnde Melodie genossen die Zuhörer bei „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus „Tabaluga“. Das Lied „Ave Maria“ war wie Chorleiter Ziegler erklärte, der vor genau zwei Jahren tödlich verunglückten Sängerin Melli gewidmet. Hier hatten einige Sängerinnen und Sänger sichtlich mit Tränen zu kämpfen. „Children of Peace“ war ein Plädoyer für den Frieden in der Welt und den Mut, selbst etwas dafür zu tun. Mit „Time after time“ wollte sich der Teeniechor eigentlich verabschieden aber es gab stehende Ovationen und so lange begeisterten Beifall, bis die Sänger noch ein „Bayerisches Hallelujah“, „Ain`t no mountain“ und mit Fingern schnippend „Sexteen tons“ drauflegten. Das begeisterte Manteler Publikum wollte den Chor immer noch nicht entlassen und es hörte noch „September“. Der Teeniechor wurde virtuos musikalisch begleitet von „Jenny Spitzner“ am Klavier, Sieglinde Ziegler mit Querflöte, Flo Bösl an der E-gitarre und Werner Riedel am Schlagzeug.  „Nun ist aber Schluss, so Wolfgang Ziegler“. Er wies darauf hin, dass im Chor auch einige Studenten mitsingen, die am selben Abend noch bis München oder Würzburg fahren mussten. „Was sie leisten ist großartig“ lobte Pfarrer Armin Spießl Chorleiter Wolfgang Ziegler und zu den Sängerinnen und Sängern: „ Ich importiere euch nach Mantel“, aber da wird mein Kollege Stohldreier nicht einverstanden sein.“  Wolfgang Ziegler äußerte sich auch begeistert über die Akustik in der katholischen Manteler Pfarrkirche. Da es sich um ein Benefizkonzert für die Sanierung der katholischen Kirche handelte, forderte Chorleiter Ziegler die Besucher auf, dran zu denken, was ein Konzert in der Max-Reger Halle Eintritt kostet und entsprechend großzügig bei den Spenden zu sein. Pfarrer Spießl dankte noch Harald Schumann, Mitglied des Pfarrgemeinderates und seiner Tochter Marina, die das Konzert mit organisiert hatten. Die etwa 300 Konzertbesucher spendeten 1.690,60 Euro.

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Von Halleluja bis Bon Jovi

Chorleiter Wolfgang Ziegler animierte seine 62 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu Höchstleistungen. Selbst ohne Blick in die Notenhefte boten sie Popsongs auf hohemNiveau. Bilder: du

Chorleiter Wolfgang Ziegler animierte seine 62 Sängerinnen und Sänger immer wieder zu Höchstleistungen. Selbst ohne Blick in die Notenhefte boten sie Popsongs auf hohem Niveau. Bilder: du

„Die Hütte ist voll“, verkündete Chorleiter Wolfgang Ziegler mit Stolz. In der Tat war die Mehrzweckhalle am Samstag zum Jahreskonzert des Teeniechors mit annähernd 600 Besuchern restlos gefüllt.

Sogar ein Fanbus aus Schierling war angereist. Dort hatte der Chor im Frühjahr ein Konzert gegeben. Ziegler freute sich auch über eine starke Abordnung aus Moosbach mit Bürgermeister Hermann Ach an der Spitze. Natürlich war auch die örtliche Prominenz vertreten.

Zum Start in die neue Saison präsentierte das Ensemble ein mit zahlreichen neuen Songs einstudiertes Programm, von dem die Zuhörer begeistert waren. Ziegler gab zu, dass die Arbeit mit den Teenies immer schwieriger werde. In seiner Truppe habe er viele Studenten, die unter der Woche in ganz Bayern, von Würzburg bis München, verstreut seien. „Die Proben konzentrierten sich daher auf die Wochenenden.“

Man habe oft über vier Stunden an einem Abend für das neue Programm geübt. Dazu seien noch die stressigen Fernsehaufnahmen für den Bayerischen Rundfunk gekommen. Der Chef zollte seiner Frau Sieglinde für die Unterstützung und allen Sängern und Musikern für die großartige Einstellung und Mitarbeit ein Sonderlob.

Vom Pfarrer bis zur Ordensfrau und vom Bürgermeister bis zur Schulleiterin waren die Zuhörer von den Darbietungen des Teeniechors restlos begeistert und spendeten im Stehen lang anhaltenden Schlussbeifall.

Vom Pfarrer bis zur Ordensfrau und vom Bürgermeister bis zur Schulleiterin waren die Zuhörer von den Darbietungen des Teeniechors restlos begeistert und spendeten im Stehen lang anhaltenden Schlussbeifall.

Auftakt zum Träumen
Antonia Vogl führte wieder als routinierte und charmante Moderatorin durch den Abend. Am Mischpult sorgte Gerd Schönig für optimalen Hörgenuss. Zum Auftakt ließ das 62 Akteure umfassende Ensemble mit „Empire State of Mind“ einen Song von Alicia Keys erklingen. Danach wurden die Zuhörer aufgefordert, die Augen zu schließen, um das Kirchenlied „Dominus lux mea“ (Der Herr ist mein Licht) träumerisch zu genießen.

Dann bot der Chor seine zwei vom BR aufgenommenen Lieder „Glory to God almighty“ und „September“. Ein klassischer Protestsong stand sodann mit dem ausdrucksstark vorgetragenen „Blowing in the Wind“ von Bob Dylan und anschließend der Jackie- Wilson-Hit „Higher and higher“ auf dem Programm.

Vor der 20-Minuten-Pause, in der sich die Besucher mit Zwiebelkuchen, Brezen und Getränken stärken konnten, überraschte Ziegler mit seiner Truppe noch mit einem „Bayerischen Hallelujah“ und einem Medley von Bon-Jovi-Hits, wofür es starken Applaus gab.

Im zweiten Teil der reichhaltigen Angebotspalette standen starke Sololeistungen im Blickpunkt, etwa von Johannes Brem und Tine Steinhauser bei dem Song „Wake me up“ oder von Lisa-Marie Moll beim Peter-Maffay- Stück „Ich wollte nie erwachsen sein“. Dann hatte Chorleiter Ziegler eine schöpferische Pause, als Steinhauser in ihrer unnachahmlichen Art die große Pop-Ballade „Footprins in the Sand“ zum Besten gab.

Starken Anklang fand beim Publikum natürlich eine Huldigung an den King of Pop Michael Jackson, von dem mit „Man in the Mirror“ einer seiner größten Hits spitzenmäßig dargeboten wurde. Mit „Thinking Out Loud“ erinnerte die Gruppe an die Hochzeit ihrer Sängerin Linda.

Königlicher Hit
Dann hörten die Besucher den schon lange erwarteten Titel „Jetzt ist Sommer“ von der Gruppe „Schlaumeier“, besser bekannt als die „Wise guys“. Den Refrain „Sommer ist wenn man trotzdem lacht“ sangen die Zuhörer mit. Auch beim „Ho – Hey“ von den Lumineers spielten sie mit. Mit „Haven’t met you yet“ und „Don’t stop me now“ verabschiedeten sich Sänger und Musiker vomPublikum, das stehend lang anhaltenden Beifall spendete. Als Zugabe sang der Chor „Auf uns“.

Danke

Drei Sängerinnen dankten Wolfgang Ziegler und Ehefrau Sieglinde, die Querflöte spielt, sowie Jenny Spitzner (Piano), Werner Riedl (Schlagzeug) und E-Gitarrist Florian Bösl (hinten, von links) mit Geschenken.

Drei Sängerinnen dankten Wolfgang Ziegler und Ehefrau Sieglinde, die Querflöte spielt, sowie Jenny Spitzner (Piano), Werner Riedl (Schlagzeug) und E-Gitarrist Florian Bösl (hinten, von links) mit Geschenken.

Der Teeniechor sang dem Ehepaar Ziegler und den Bandmitgliedern ein Danklied mit dem Titel „Merci, dass es euch gibt“. Der Text der ersten beiden Strophen stammt vonTine Steinhauser: „Wir sind die Melodie, anstatt der Tagesschau. Wir sind der rote Klecks in eurem Grau. Wir sagen mit dem letzten Lied: Merci, dass es euch gibt. Ihr seid der Grund warum wir hier alljährlich steh’n, ganz treue Fans seid ihr, auch neu anzuseh’n. Von überall kommt ein Dank mit diesem Lied: Merci, dass es euch gibt.“

Quelle: Der neue Tag

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Teeniechor Kulturfoerderpreis 2014Neustadt/WN
Alle zwei Jahre verleiht der Landkreis den Kulturpreis für hervorragende Leistungen auf kulturellem und künstlerischem Gebiet. Erstmals gab es dieses Jahr zusätzlich einen Nachwuchsförderpreis für Personen unter 25 Jahren. 

Nachwuchsförderpreis geht an Teeniechor Schirmitz

Der Nachwuchsförderpreis Kultur ging an den Teeniechor der Pfarrei Schirmitz. 2000 gründete sich die Formation, zuvor gab es schon den Kinderchor. „Als die Kinder ins Gymnasium kamen, sagten sie irgendwann: „Im Kinderchor singen wir nicht mehr“, blickte Chorleiter Wolfgang Ziegler in seiner Dankrede zurück. Das war die Geburtsstunde des Teeniechors. Heute sind einige der über 60 Mitglieder erwachsen, ihrer Formation bleiben sie aber treu. Das Repertoire umfasst geistliche Lieder, Pop- und Soul-Songs, Balladen und Musicals. „In den vergangenen fünf Jahren hat der Chor nicht nur hinsichtlich der Anzahl der Sänger zugelegt, sondern auch qualitativ“, lobte Landrat Andreas Meier in seiner Würdigung.

Auszug aus „Der neue Tag“ (bgm)

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Schirmitzer Teeniechor gestaltet beim Katholikentag Gottesdienst des Bundesverbands

Schirmitz. (du) „Großartig, beeindruckend, überwältigend.“ Das waren die am häufigsten verwendeten Adjektive nach dem Festgottesdienst der Kolpingsfamilien aus ganz Deutschland beim Katholikentag. In der überfüllten Niedermünsterkirche in Regensburg drängten sich mehr als 700 Besucher. Der Teeniechor hatte großen Anteil an der gelungenen Messfeier.

Die 60 Sänger und Musiker unter Leitung von Wolfgang Ziegler rechtfertigten ihre ehrenvolle Berufung zur musikalischen Begleitung durch eine tolle Leistung. Schon vier Stunden vor der Aufführung startete der Tross mit einem großen Bus von der Schirmitzer Pfarrkirche aus in die Domstadt. Im altehrwürdigen Gotteshaus packten die Chormitglieder die Instrumente gleich wieder aus und begannen mit dem Aufbau von Mikrofonen und Lautsprecheranlagen.

Mitten drin in dem Gewirr Chorleiter Ziegler und seine Frau Sieglinde, die bei der Vorbereitung immer wieder das Gespräch mit dem für die Organisation verantwortlichen Kolping-Diözesansekretär Stefan Wissel suchten. Der Aufbau klappte reibungslos. Alles stand rechtzeitig für die Aufführung bereit. Lange vor dem Gottesdienst um 18.30 Uhr drängten die ersten Besucher in die Kirche. Rund 70 Kolpingbanner-Träger und etwa 30 Geistliche zogen zur Eröffnung des Gottesdienstes in das Gotteshaus ein. Die Banner der Kolpingsfamilie und Jungkolpinggruppe Schirmitz, die ebenfalls mit einem Bus angereist waren, trugen Thomas Steinhilber und Jonas Hofmann.

Unter den Konzelebranten der Eucharistiefeier befand sich auch der Schirmitzer Kolping-Präses Thomas Stohldreier. Hauptzelebrant war Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte aus Köln, der sich auf die musikalische Gestaltung durch den Teeniechor freute. Die in rote und schwarze T-Shirts gekleideten Sänger im Alter zwischen 12 und 21 Jahren legten gleich richtig los und zogen mit dem „Kayama“-Song“ die Zuhörer in ihren Bann.

Bei den Gospels, Spirituals und neuen geistlichen Liedern klatschen nicht nur die Besucher begeistert mit, auch viele Kolpingbanner wippten im Rhythmus mit. Nachdem am Schluss das gemeinsam gesungene Kolping-Lied „Wir sind Kolping, Menschen dieser Welt“ verklungen war, wollte der Beifall für den Teeniechor nicht enden. Die Besucher dankten den Sängern und Musikern mit stehenden Ovationen. Chorleiter Ziegler freute sich über die große Anerkennung von einem Publikum aus ganz Deutschland. „Mir haben vor allem viele fremde Leute zur Aufführung gratuliert“, registrierte er mit Freude. Stolz kann Ziegler auch auf das große Engagement seiner Truppe sein, darunter einige Abiturienten, die für das Mitwirken in Regensburg sogar auf den Abschlussball in Weiden verzichtet haben,wie er erzählte.

Quelle: Der Neue Tag

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Teeniechor singt beim Katholikentag in Regensburg und im Internet

Ehrenvolle Berufung für den Schirmitzer Teeniechor: Das rund 60 Mitglieder starke Ensemble um Leiter Wolfgang Ziegler hat von der Diözese die Einladung erhalten, auf dem Katholikentag in Regensburg zu singen.

Am Samstag, 31. Mai, gestaltet das Ensemble um 18:30 Uhr in der Niedermünsterkirche den Gottesdienst der Kolpingsfamilien aus ganz Deutschland. Der Chor wird mit Gospels, Spirituals und neuen geistlichen Songs zu hören sein. Am Schluss der Eucharistiefeier wird das neue Kolping-Lied „Wir sind Kolping, Menschen dieser Welt“ erklingen.

Außerdem ist auf Youtube ein neues Portrait über Chorleiter und Chor zu sehen. Zum Katholikentag ist auf dem Internet-Portal „Geistliche-Impulse“ ein Filmporträt über den Musiker Ziegler und seinem Teeniechor erstellt worden. Passend zum Motto „Brücken bauen“ wurden fünf Personen ausgesucht, die in besonderer Weise Menschen und Glauben verbinden. Unter diese Botschaft fällt auch die Musik, die der Teeniechor überbringt.

In dem Streifen wird Ziegler als Kirchenmusiker und Musikschulleiter sowie als Gründer des Teeniechors der Pfarrei gewürdigt. Die im Jahr 2000 aus dem Kinderchor heraus entwickelte Gemeinschaft zählt heute etwa 60 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 21 Jahren. Mit drei bis vier Konzerten pro Jahr hat sich das Ensemble einen guten Namen gemacht. Außerdem ist der Chor in Gottesdiensten und bei Hochzeiten zu hören.

Quelle: Der Neue Tag

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Jedes mal wieder ein Erlebnis: Schirmitzer Teeniechor singt für Stiftung „Engel für Kinder“

Weiherhammer (sei) Als feste Konstante bezeichnete am Sonntag Lars Engel die Verbindung zwischen dem Teeniechor Schirmitz und der Stiftung „Engel für Kinder“. „Niemand in der Region unterstützt unsere Stiftung so über Jahre hinweg.“

Das zahlt sich für Schüler in Laos aus. „Dank der Konzerte können wir unser Schulprojekt in Laos Jahr für Jahr erfolgreich weiterführen“, freute sich Engel. So haben in der Schule inzwischen sieben junge Menschen als Lehramtsanwärter Studenten oder angehende Entwicklungshelfer mehrere Monate vor Ort verbracht. Erstmals kommen in diesem Sommer zwei laotische Lehrer ans Augustinus-Gymnasium.

Gleich vorweg: Standing Ovations und trampelnde Füße von den gut 300 Zuschauern waren der Lohn für die rund 70 Sängerinnen und Sänger im Innovision-Center.

Sie hatten auch „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller im Programm. Dafür hat Chorleiter Wolfgang Ziegler das Arrangement erst schreiben müssen. Mit „Adiemus“ stieg der Chor in sein gut zweistündiges Programm ein. Es war gespickt Ohrwürmern wie „Time after Time“ von Cyndi Lauper „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez oder „Walking in Memphis“ von Marc Cohen.

Damit auch jeder im Publikum wusste, für wen Wolfgang Zieglers Truppe sang, liefen im Hintergrund Bilder aus einer Schule in Laos, die von der Stiftung "Engel für Kinder" unterstützt wird. Bild: sei

Damit auch jeder im Publikum wusste, für wen Wolfgang Zieglers Truppe sang, liefen im Hintergrund Bilder aus einer Schule in Laos, die von der Stiftung „Engel für Kinder“ unterstützt wird. Bild: sei

Gospels und Pop
Moderatorin Antonia Vogl führte charmant durch das Konzert. Für jeden Publikumsgeschmack war etwas dabei, Hits der letzten Jahrzehnte, Balladen und auch Gospels. Bei „Glory to God almighty“ war ein spritziger Gospelsong und mit dem Stimmungsvollen „Ave Maria“ bewies der Chor wie hingebungsvoll man nur mit zwei Worten die Gottesmutter verehren kann. Bei „Someone like you“ sang Tine Steinhauser die Soloparts. Hier genügten als Begleitung Piano und Synthesizer. Als Nachwuchssolistin präsentierte sich Katharina Binner mit dem Lied „Some Nights“ von der Band Fun. Bei „California Dreaming“ wippten etliche Füße im Publikum. Udo Jürgens kam zu Ehren mit „Ich war noch niemals in New York“.

Bei diesem Lied verabschiedete Chorleiter Wolfgang Ziegler die Sängerin Maria Wittmann, die für 14 Monate nach New York geht. „Ich hoffe, dass sie dabei die Fühler ausstreckt und so zwei bis drei Konzerte für den Teenie-Chor organisiert damit sich auch der Flug lohnt.“

Die Band mit Jenny Spitzner am E-Piano und Theresa Frischholz am Synthesizer, Gitarrist Florian Bösl, Schlagzeuger Werner Riedel und Sieglinde Ziegler an der Querflöte bildete mit dem Chor ein harmonisches Ganzes. Klara Zanon begleitete Tine Steinhauser bei ihrem Solo „Turning Tables“, bei dem erst gespannte Stille herrschte und dann tosender Applaus die Sängerin belohnte.

Elton John wurde mit „Your Song“ gewürdigt. Er komponierte das romantische Lied 1969 angeblich in nur zehn Minuten.

Über 1800 Euro Spenden
Am Sonntag feierte Sänger Philipp Hofmann seinen 20. Geburtstag singend in seiner Truppe. Die laute Zugabe „Shout“ war auch ein Ständchen. “ Mit den Spenden der Konzertbesucher kamen 1 834,20 Euro zusammen. Der Teeniechor freut sich nun darauf dass er Ende Mai beim Katholikentag in Regensburg einen Gottesdienst in der Neumünsterkirche gestalten darf.

Quelle: Der Neue Tag

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